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Sonntag, 14. Oktober 2012

Gewürzschnitte/ Farbexperimente


Gesiedet habe ich die Seife am 09. April 2012.
Die Vorbereitungen dafür, liegen jedoch weit zurück...

Gedanken....

Was für Farben bekommt man, wenn man verschiedene Gewürze als Färbemittel für Seife einsetzt?
Sind die Farben lichtecht? Braucht man eigentlich noch künstliche Färbemittel?
Riecht die Seife dann nach dem Gewürz?
Ich verwende zum Färben sehr gerne Tonerden, die Farben sind dezent und natürlich, erzielt man die gleiche Wirkung wenn man, Gewürze verwendet?

All diese Fragen galt es zu beantworten...

Drei Gewürze wurden ausgesucht.
Auswahlkriterium: waren im Gewürzschrank vorhanden ;-)
Kurkuma, Curry und Paprika edelsüß.

Die Gewürze habe ich in Rapsöl ziehen lassen und nach ca. 6 Monaten gefiltert.








Schöne Farbzusammenstellung, nicht wahr?





















Der Seifenleim wurde 3x angerührt
Zutaten:
Kokosnüßöl
Palmöl
Rapsöl (siehe Bilder je 120 gr.)
Distelöl
Mandelöl
unbeduftet 7% überfettet

In Schichten in die Blockform gegossen, et violá:













Die Blockform war randvoll :-).

Nach dem Geelen aufgeschnitten, das Ergebniss:













Der Seifenleim wurde in folgender Reihenfolge eingegossen:
Paprika (oben)
Curry    (mitte)
Kurkuma (unten)


Die Unterschiede sieht man deutlich, aber man ahnt auch schon, dass sich die Farben im Laufe der Zeit noch verändern werden.

So sieht die Gewürzschnitte nach 6 monatige Lagerung (10.10.2012) aus:


















Die Farben sind etwas blasser und gleichmäßiger. Es sind sehr zarte Töne, die mir sehr gefallen:-).
Für mich sind Gewürze eine Alternative zu Färbemittel in der Seifenherstellung. Die Prozedur ist  jedoch auch sehr zeitintensiv.
Gewürze kann man auch direkt in dem Seifenleim geben, aber nicht immer möchte man diese Textur und den schrubbelleffekt haben...
... die Seife riecht nach Seife und nicht nach dem verwendeten Gewürz!

Ich werde weiterhin meine Tonerden verwenden und ab und zu mit Gewürzen und künstlichen Zusätze experimentieren ;-).

Habt Ihr schon Erfahrung mit Gewürze in der Siederei sammeln können?
Was für Gewürze verwendet Ihr?
Was für Farben entstehen?

Liebe Grüße,
Eure Cristina

7 Kommentare:

  1. Sowohl die frische Seife als auch die gelagerte, finde ich farblich schön. Die Idee einen Farbauszug mit Gewürzen zumachen finde ich spannend.
    LG
    Marianne

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  2. Das ist ein schönes Experiment. Mir gefallen die zarten Gewürztöne, ich kann mir gut vorstellen, dass auch einmal auszuprobieren.

    LG
    Eva

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  3. Ganz ganz toll, Christina. ich bin begeistert. Ich suche auch immer nach Alternativen zu "künstlichen" Farben, bevorzuge auch Tonerden, Ringelblumenblüten bzw. Johanniskrautblüten zum Färben.
    Ölauszüge hab ich noch nicht versucht. Klasse, dass die Farben so schön rauskommen. Super.
    Ich frage mich, ob die Öle so eine lange AUszugszeig benötigen, um so zu färben, aber du hast das sicherlich beobachtet.
    Karottensaft hab ich auch schon eingesetzt anstatt Wasser. War schön orange, aber mit der Zeit blasst das auch aus.
    Danke für das Experiment.
    LG Heidi

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    1. Hallo Heidi,
      ich glaube nicht das die Öle so lange ziehen müssen, ich hatte einfach nicht die Zeit diese zu verarbeiten ;-). Und so zogen diese etwas länger...

      Liebe Grüße,
      Cristina

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  4. Ausser Karottensaft hab ich noch nichts an alternativen Farben genutzt, aber deine Seife sieht wundervoll aus. Wenn sie nach 6 Monaten noch so kräftig leutet, ist das doch eine tolle Alternative. Sehr schön!!! Liebe Grüße, Anke

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  5. Hallo
    Danke ihr Lieben,
    ja es hat Spaß gemacht und die Geduld ist bei mir durch Zeitmangel zu erkären. Hat manchmal ja auch was für sich ;-)

    Liebe Grüße
    Cristina

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  6. Erfahrungsbericht:
    Die Farben sind stark verblasst, aber die einzelnen Schichten waren noch gut zu erkennen (leider habe ich kein Foto gemacht). Was mich an dieser Seife jedoch überzeugt hat, war das Rezept der Seife. Ein toller weicher feinporiger Schaum, ganz nach meinem Geschmack. Vielleicht kannst Du mir noch einmal das vollständige Rezept per Mail geben?

    GLG'
    Dagmar (die Fremdseifen immer seeehr lange liegen lassen kann)

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